Autophagie ist das Recyclingprogramm deiner Zellen. Sie verpacken verbrauchte Eiweiße und ausgediente Zellbestandteile in kleine Bläschen, zerlegen sie in den Lysosomen und verwerten die Bausteine neu¹. Der Begriff kommt aus dem Griechischen und heißt wörtlich „sich selbst essen“².
Klingt nach einem Nischenthema aus dem Biologielabor. Die Alternsforschung zählt eine gestörte Autophagie aber seit 2023 zu den zwölf Kennzeichen des Alterns, den Hallmarks of Aging³. Und in Studien reagiert sie auf Dinge, die du im Alltag selbst steuerst: Essenspausen und Bewegung.
In a Nutshell. Für die Praxis
- Autophagie ist die Qualitätskontrolle der Zelle: zerlegen, sortieren, wiederverwerten
- Seit 2023 ist eine gestörte Autophagie einer der zwölf Hallmarks of Aging
- Beim Menschen lässt sie sich bisher nur mit Forschungsmethoden messen, einen etablierten Routinetest gibt es bislang nicht
- Eine feste Stundenzahl wie die oft genannten 16 Stunden Fasten zeigen die bisherigen Humanstudien nicht
- Bewegung setzt im Muskel Autophagie-Signale in Gang, im Fastenzustand ebenso wie unter Glukose-Infusion
- In einer Südtiroler Langzeitstudie kam Spermidin vor allem aus Vollkorn, Äpfeln und Birnen, Salat und Kartoffeln
- Aufbau und Aufräumen gehören zusammen: Der Körper braucht beide Phasen im Wechsel
- Wer mit einem Essensfenster arbeitet, legt alles Kalorienhaltige in dieses Fenster
Was Autophagie in deinen Zellen leistet
Autophagie baut Nukleinsäuren, Eiweiße, Fette und ganze Zellorganellen über die Lysosomen ab, die Recyclinghöfe der Zelle¹. Jede Zelle produziert ständig und nutzt dabei ab: Eiweiße falten sich falsch, Membranen altern, Mitochondrien verlieren an Leistung. Autophagie sorgt dafür, dass dieser Verschleiß nicht liegen bleibt. Wird auf diesem Weg ein Mitochondrium entsorgt, spricht man von Mitophagie.
Die Zelle wirft dabei nichts weg. Aus zerlegten Eiweißen werden wieder Aminosäuren, aus Membranen wieder Fettbausteine. Autophagie ist Entsorgung und Rohstoffquelle zugleich.
Wie das im Detail funktioniert, hat der japanische Zellbiologe Yoshinori Ohsumi Anfang der 1990er-Jahre in Bäckerhefe entschlüsselt. Er identifizierte 15 Gene, die für die Autophagie unverzichtbar sind, und erhielt dafür 2016 den Nobelpreis für Physiologie oder Medizin². Seitdem ist aus einem Randthema ein großes Feld der Zellbiologie geworden.
Warum die Alternsforschung so genau hinschaut
Ein Hallmark of Aging ist ein Mechanismus, der drei Bedingungen erfüllt: Er tritt mit dem Alter auf, seine experimentelle Verstärkung beschleunigt das Altern und ein Eingriff daran kann es bremsen³. Als Carlos López-Otín und Kollegen 2013 die ersten neun Hallmarks of Aging beschrieben, lief Autophagie noch als Teil der Proteostase mit, also des Gleichgewichts im Eiweißhaushalt. In der erweiterten Fassung von 2023 steht sie als eigener Hallmark: „disabled macroautophagy“, eine gestörte Makroautophagie³. Der Grund: Autophagie erfasst auch andere Makromoleküle und ganze Organellen.
Die stärkste Evidenz für die Rolle der Autophagie im Altern kommt aus Modellorganismen. In Hefe, Würmern, Fliegen und Mäusen sind Autophagie-Gene in mehreren Langlebigkeits-Signalwegen nötig, damit sich die Lebensspanne verlängert⁴.
Beim Menschen ist das Bild feiner gezeichnet. Ein großes Übersichtsreview in Nature Aging hält fest, dass das Zusammenspiel von Autophagie, Altern und Krankheit noch nicht vollständig verstanden ist und dass die Belege für Substanzen, die gezielt an der Autophagie ansetzen, vor allem aus präklinischen Studien stammen¹.
Was sich messen lässt und was noch nicht
Autophagie lässt sich beim Menschen bisher nur mit Forschungsmethoden messen. Eine Forschungsgruppe aus Adelaide schrieb 2020, es habe bis dahin keinen Weg gegeben, den autophagischen Fluss beim Menschen direkt zu bestimmen⁵. Die Methode, die sie für Blutproben entwickelt hat, ist ein Forschungswerkzeug. Beim Hausarzt bestellen lässt sie sich nicht.
Viele Aussagen über Autophagie, die im Netz kursieren, stützen sich deshalb auf Tiermodelle oder auf indirekte Marker. Das ist der aktuelle Stand der Forschung. Wer ihn kennt, liest Zahlen zur Autophagie mit dem richtigen Abstand.
Fasten: was die Humanstudien zeigen
Fasten gilt als klassischer Auslöser der Autophagie, ist beim Menschen aber erstaunlich wenig genau vermessen. „Nach 16 Stunden Fasten startet die Autophagie.“ Diesen Satz findest du auf unzähligen Seiten. Die Humanstudien, die wir unten beschreiben, zeigen eine solche Schwelle nicht. Klare Zeitangaben stammen meist aus Tierversuchen. In einer viel zitierten Arbeit zeigten Mäuse nach 24 und 48 Stunden ohne Futter eine stark gesteigerte Autophagie in Nervenzellen⁶. Eine Maus hat allerdings einen um ein Vielfaches schnelleren Stoffwechsel als du.
Die Humanstudien sind kleiner und vorsichtiger, und sie sind trotzdem ermutigend. In einer randomisierten Crossover-Studie mit 11 übergewichtigen Erwachsenen aßen die Teilnehmenden vier Tage lang nur zwischen 8 und 14 Uhr. Die Expression des Autophagie-Gens LC3A in Blutzellen lag morgens um 22 Prozent höher als unter einem Essensfenster von 8 bis 20 Uhr⁷. Die Autoren formulieren zurückhaltend: Das frühe Essensfenster „könnte“ die Autophagie steigern. Gemessen wurde die Aktivität eines Gens, nicht der Recyclingprozess selbst.
Näher dran ist eine randomisierte Pilotstudie aus dem Jahr 2025 mit 30 Personen in drei Gruppen. Sie bestimmte den autophagischen Fluss in Blutzellen direkt. Nach fünf Tagen fastenähnlicher Kost unterschied er sich am sechsten Tag in einer der beiden Fastengruppen von der Kontrollgruppe, zwei Tage nach Ende der Kost war der Unterschied statistisch nicht mehr gesichert⁸.
Essenspausen setzen beim Menschen also messbare Signale. Eine Stundenzahl, ab der Autophagie „anspringt“, gibt die Forschung bisher nicht her. Mehrtägiges Fasten ist außerdem eine Intervention für ausgewählte Zeiträume und gehört mit Vorerkrankungen in ärztliche Begleitung. Für den Alltag zählt das, was du jeden Tag tun kannst.
Bewegung: der Schalter, den du jeden Tag in der Hand hast
Körperliche Belastung aktiviert im Skelettmuskel die Signalwege der Autophagie⁹. Eine ermutigende Nachricht aus dem Sportlabor: In einer Studie mit gesunden Menschen fuhren die Teilnehmenden 60 Minuten Rad bei moderater Intensität, einmal während einer 36-stündigen Fastenphase und einmal unter einer Glukose-Infusion. Muskelbiopsien zeigten in beiden Fällen, dass die Autophagie-Signalwege nach dem Training aktiviert waren, unabhängig vom Ernährungszustand⁹.
Du musst also nicht hungern, um deinen Zellen ein Aufräum-Signal zu geben. In dieser Studie reichte eine Stunde moderates Radfahren, um die Signalwege zu aktivieren. Bewegung setzt im Muskel an, einem der größten Gewebe deines Körpers, und tut nebenbei Herz, Kreislauf und Schlaf gut.
Spermidin und Pflanzenstoffe: was die Ernährungsforschung untersucht
Spermidin ist ein Polyamin, das in vielen Lebensmitteln vorkommt, und ein gut untersuchter Ernährungsfaktor in diesem Feld. Die Bruneck-Studie in Südtirol hat 829 Menschen zwischen 45 und 84 Jahren über 20 Jahre begleitet und ihre Ernährung viermal erfasst¹⁰. Im Drittel mit der höchsten Spermidin-Aufnahme lag die Sterblichkeit bei 15,1 Todesfällen pro 1.000 Personenjahren, im Drittel mit der niedrigsten bei 40,5. Das sind Beobachtungsdaten, die einen Zusammenhang zeigen und keinen Ursache-Wirkungs-Beweis. Bemerkenswert sind sie trotzdem.
Aufschlussreich ist auch, woher das Spermidin in dieser Studie kam. Zu den wichtigsten Quellen zählten Vollkorn mit 13,4 Prozent, Äpfel und Birnen mit 13,3 Prozent, Salat mit 9,8 Prozent und Kartoffeln mit 6,4 Prozent der Zufuhr¹⁰. Keine exotischen Zutaten also. Ein Vollkornbrot, ein Apfel, ein Salat. So weit, so alltagstauglich.
Dazu kommen sekundäre Pflanzenstoffe. Die Forschung um Frank Madeo und Guido Kroemer beschreibt eine Gruppe von Substanzen als Kalorienrestriktions-Mimetika: Stoffe, die in Zell- und Tiermodellen die Schutzprogramme der Kalorienrestriktion anstoßen, indem sie die Autophagie fördern¹¹. Neben Spermidin nennen die Autoren unter anderem Resveratrol, EGCG aus grünem Tee, Curcumin und Quercetin. In Zellen und Tiermodellen löste Resveratrol die Autophagie über das Enzym SIRT1 aus, Spermidin über einen anderen Weg und beide veränderten am Ende ein ähnliches Muster an Proteinmarkierungen¹². Ein Review von 2021 fasst die Daten zu Polyphenolen zusammen, sie stammen überwiegend aus Zell- und Tierversuchen¹³. Für Lebensmittelmengen beim Menschen sind diese Effekte nicht gezeigt, als Forschungsrichtung sind sie spannend.
Aufbau und Aufräumen im Wechsel
Nährstoffsensorik ist das Netzwerk, mit dem dein Körper laufend abliest, wie gut er versorgt ist. Bei Nährstoffangebot schaltet sein Sensornetzwerk aus Insulin-Signalen, mTOR, AMPK und Sirtuinen auf Aufbau, bei Mangel und Stress auf Schutz- und Erhaltungsprogramme³. Mit dem Alter gerät dieses Netzwerk aus dem Gleichgewicht³.
Autophagie ist damit eine Phase im Tagesrhythmus. Muskeln, Haut und Immunzellen brauchen Eiweiß und Energie, um sich zu erneuern. Welche Rolle Eiweiß dabei spielt, beschreiben wir ausführlich im Artikel über Aminosäuren. Die Kunst liegt im Rhythmus: Phasen, in denen du gut versorgt bist, und Phasen, in denen dein Körper aufräumen darf. Die längste dieser Pausen ist für die meisten Menschen die Nacht.
Wie EVERTY ONE in deinen Rhythmus passt
EVERTY ONE ist eine tägliche Basis: ein Drink statt einer Handvoll Einzelkapseln, über 50 Inhaltsstoffe in vier Stacks, die ganzheitlich ineinandergreifen.
Die Pflanzenextrakte, darunter Grüntee-Extrakt, Kurkuma und trans-Resveratrol aus Japanischem Staudenknöterich, liefern zusammen 420 Milligramm Polyphenole pro Tagesportion, im Endprodukt analytisch bestätigt. Spermidin holst du dir vom Teller, über Vollkorn, Obst und Salat. Dazu kommen Co-Faktoren mit validierten Funktionen: Vitamin C, Zink und Selen tragen dazu bei, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen*.
EVERTY ONE enthält außerdem essenzielle Aminosäuren und hat 34 Kilokalorien pro Portion. Damit endet eine Fastenphase. Wenn du mit einem Essensfenster arbeitest, nimm deinen Messlöffel deshalb zu einer Mahlzeit innerhalb dieses Fensters. Das entspricht auch der Verzehrempfehlung, EVERTY ONE zu oder nach einer Mahlzeit zu trinken. So bleibt die Pause eine Pause.
Dein Alltag: Bewegung, Pausen und ein bunter Teller
Ein Alltag, der deinen Zellen Aufräumphasen lässt, besteht aus drei Dingen: Bewegung, Pausen und einem pflanzenreichen Teller.
Mehr davon:
- Regelmäßige Bewegung, idealerweise täglich, gern auch eine längere Einheit pro Woche
- Eine klare Essenspause über Nacht, mit dem letzten Essen nicht zu spät am Abend
- Vollkorn, Äpfel und Birnen, Salat, Kartoffeln und Hülsenfrüchte
- Bunte Pflanzenkost mit Beeren, Kräutern und Gewürzen
- Für die Aufbauphase: ausreichend Eiweiß zu den Mahlzeiten
Weniger davon:
- Ständige Zwischenmahlzeiten ohne echte Pausen
- Späte, schwere Mahlzeiten direkt vor dem Schlafen
- Lange Phasen ohne Bewegung
- Extreme Fastenprotokolle ohne Begleitung
Keiner dieser Punkte braucht ein Labor oder ein Programm. Und keiner muss perfekt sein. Konsistenz schlägt Perfektion.
Die Forschung arbeitet an besseren Messmethoden beim Menschen, an größeren Studien zu Essensfenstern und an der Frage, welche Lebensmittel und Pflanzenstoffe in realen Mengen etwas bewegen. Auf diese Antworten musst du nicht warten. Bewegung, Pausen und ein guter Teller sind schon heute aus vielen Gründen sinnvoll.
Optimize Yourself. Stärker. Smarter. Länger.
Häufig gestellte Fragen
Was ist Autophagie einfach erklärt?
Autophagie ist das Recyclingsystem deiner Zellen. Verbrauchte oder fehlerhafte Bestandteile, etwa falsch gefaltete Eiweiße oder gealterte Mitochondrien, werden in kleine Bläschen verpackt und in den Lysosomen zerlegt. Die Bausteine nutzt die Zelle anschließend neu, aus Eiweißen werden wieder Aminosäuren. Der Begriff stammt aus dem Griechischen und bedeutet „sich selbst essen“. Die molekularen Grundlagen hat Yoshinori Ohsumi in den 1990er-Jahren an Bäckerhefe entschlüsselt, wofür er 2016 den Nobelpreis für Physiologie oder Medizin erhielt. Seit 2023 zählt die Alternsforschung eine gestörte Makroautophagie zu den zwölf Hallmarks of Aging, also zu den Mechanismen, die das Altern mitbestimmen. Die stärksten Belege dafür stammen aus Modellorganismen, beim Menschen wird der Zusammenhang noch erforscht.
Ab wann beginnt Autophagie beim Fasten?
Eine feste Stundenzahl gibt die Forschung für den Menschen bisher nicht her. Die oft genannten 12 bis 16 Stunden zeigen die bisherigen Humanstudien nicht. Klare Zeitangaben stammen meist aus Tierversuchen, etwa einer Arbeit, in der Mäuse nach 24 und 48 Stunden ohne Futter mehr Autophagie in Nervenzellen zeigten. Mäuse haben aber einen viel schnelleren Stoffwechsel. Beim Menschen gibt es kleinere Studien: Ein Essensfenster von 8 bis 14 Uhr erhöhte nach vier Tagen die Aktivität des Autophagie-Gens LC3A in Blutzellen morgens um 22 Prozent. In einer randomisierten Pilotstudie unterschied sich der autophagische Fluss in einer der Fastengruppen am Ende eines fünftägigen fastenähnlichen Programms von der Kontrollgruppe, zwei Tage später nicht mehr eindeutig. Essenspausen setzen also Signale, eine feste Schwelle ist nicht bekannt.
Kann man Autophagie messen?
Im Routinelabor nicht. Eine australische Forschungsgruppe hielt 2020 fest, dass es bis dahin keine Methode gab, den autophagischen Fluss beim Menschen direkt zu bestimmen. Inzwischen gibt es Verfahren aus Blutproben, die in Studien eingesetzt werden. Sie sind aufwendig, brauchen spezielle Laborschritte und lassen sich beim Hausarzt nicht bestellen. Viele Aussagen über Autophagie beruhen deshalb auf Tiermodellen oder auf indirekten Markern wie der Aktivität einzelner Gene. Gemessen wird zum Beispiel das Eiweiß LC3B-II, das sich in Blutzellen anreichert, wenn der Abbau im Labor kurz blockiert wird. Wer einen konkreten Wert zur eigenen Autophagie angeboten bekommt, kann nachfragen, was genau gemessen wurde und ob die Methode beim Menschen validiert ist.
Wie kann ich Autophagie im Alltag fördern?
Zwei Hebel sind beim Menschen untersucht. Erstens Bewegung: In einer Studie mit gesunden Menschen waren nach 60 Minuten moderatem Radfahren die Autophagie-Signalwege im Muskel aktiviert, sowohl während einer Fastenphase als auch unter Glukose-Infusion. Zweitens Essenspausen: Eine klare Pause über Nacht und wenige Zwischenmahlzeiten geben deinem Körper Phasen, in denen er auf Erhaltung schalten kann. In kleinen Humanstudien setzten frühe Essensfenster und fastenähnliche Kost messbare Signale. Dazu kommt der Teller: Vollkorn, Äpfel und Birnen, Salat und Kartoffeln waren in einer 20-jährigen Beobachtungsstudie wichtige Spermidin-Quellen. Wichtig ist der Rhythmus aus Aufbau und Pause. Bewegung und Pausen lassen sich ab morgen umsetzen, ganz ohne Hilfsmittel.
Welche Lebensmittel enthalten Spermidin?
In der Bruneck-Studie, die 829 Menschen über 20 Jahre begleitet hat, kam das Spermidin in der Ernährung zu einem großen Teil aus alltäglichen Lebensmitteln: Vollkorn lieferte 13,4 Prozent, Äpfel und Birnen 13,3 Prozent, Salat 9,8 Prozent und Kartoffeln 6,4 Prozent der Gesamtzufuhr. Das sind Zutaten, die sich ohne Aufwand in jede Woche einbauen lassen. Im Drittel mit der höchsten Spermidin-Aufnahme war die Sterblichkeit niedriger als im Drittel mit der niedrigsten, mit 15,1 gegenüber 40,5 Todesfällen pro 1.000 Personenjahren. Zur Einordnung: Es handelt sich um eine Beobachtungsstudie. Sie zeigt einen Zusammenhang und keinen Beweis dafür, dass Spermidin die Ursache ist. Vollkorn, Obst und Salat sind auch aus vielen anderen Gründen gute Begleiter.
Unterbricht EVERTY ONE mein Intervallfasten?
Ja. Eine Portion EVERTY ONE hat 34 Kilokalorien und enthält unter anderem essenzielle Aminosäuren, damit endet eine Fastenphase. Wenn du mit einem Essensfenster arbeitest, nimm deinen Messlöffel deshalb zu einer Mahlzeit innerhalb dieses Fensters, zum Beispiel zum Frühstück oder zum Mittagessen. Das entspricht auch der Verzehrempfehlung, EVERTY ONE zu oder nach einer Mahlzeit zu trinken und nicht auf nüchternen Magen. So bleibt deine Essenspause eine echte Pause und der Messlöffel gehört fest zu einer Mahlzeit, die fest zu deinem Tag gehört. Wer zum Beispiel von 10 bis 18 Uhr isst, nimmt EVERTY ONE zur ersten Mahlzeit um 10 Uhr. Das Ritual bleibt dasselbe, nur der Zeitpunkt richtet sich nach deinem Fenster.
Enthält EVERTY ONE Spermidin?
Nein. In der Bruneck-Studie mit 829 Teilnehmenden kam Spermidin vor allem aus Vollkorn, Äpfeln und Birnen, Salat und Kartoffeln. Diese Lebensmittel sind die naheliegende Quelle und bringen gleichzeitig Ballaststoffe und viele weitere Pflanzenstoffe mit. EVERTY ONE ist eine tägliche Basis, ein Drink statt einer Handvoll Einzelkapseln, mit über 50 Inhaltsstoffen in vier Stacks: Longevity Essentials, Superfoods und Greens, Master Aminos und Base Vitamins. Die Pflanzenextrakte liefern zusammen 420 Milligramm Polyphenole pro Portion, im Endprodukt analytisch bestätigt. Der Aminosäuren-Stack enthält acht essenzielle Aminosäuren in freier Form. Dazu kommen Vitamin C, Zink und Selen, die dazu beitragen, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen.
* Vitamin C, Zink und Selen tragen dazu bei, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen. Für Autophagie, Spermidin, Aminosäuren, Resveratrol, EGCG, Curcuminoide, Quercetin und die hier genannten Polyphenole bestehen in der EU keine zugelassenen gesundheitsbezogenen Angaben. Die in diesem Artikel genannten Befunde sind Studienergebnisse und keine Produktaussagen.
Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und Wissensvermittlung. Er ersetzt keine medizinische Beratung. Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine ausgewogene, abwechslungsreiche Ernährung und eine gesunde Lebensweise.
Wissenschaftliche Quellen
¹ Aman, Y., Schmauck-Medina, T., Hansen, M., Morimoto, R.I., Simon, A.K., et al., Fang, E.F. (2021). Autophagy in healthy aging and disease. Nature Aging 1(8):634-650. DOI 10.1038/s43587-021-00098-4. Nature
² Nobel Assembly at Karolinska Institutet (2016). The Nobel Prize in Physiology or Medicine 2016: Yoshinori Ohsumi, „for his discoveries of mechanisms for autophagy“. Pressemitteilung. nobelprize.org
³ López-Otín, C., Blasco, M.A., Partridge, L., Serrano, M., Kroemer, G. (2023). Hallmarks of aging: An expanding universe. Cell 186(2):243-278. DOI 10.1016/j.cell.2022.11.001. PubMed 36599349
⁴ Hansen, M., Rubinsztein, D.C., Walker, D.W. (2018). Autophagy as a promoter of longevity: insights from model organisms. Nature Reviews Molecular Cell Biology 19(9):579-593. DOI 10.1038/s41580-018-0033-y. Nature
⁵ Bensalem, J., Hattersley, K.J., Hein, L.K., Teong, X.T., Carosi, J.M., et al., Sargeant, T.J. (2021; online 2020). Measurement of autophagic flux in humans: an optimized method for blood samples. Autophagy 17(10):3238-3255. DOI 10.1080/15548627.2020.1846302. PMC8525931
⁶ Alirezaei, M., Kemball, C.C., Flynn, C.T., Wood, M.R., Whitton, J.L., Kiosses, W.B. (2010). Short-term fasting induces profound neuronal autophagy. Autophagy 6(6):702-710. DOI 10.4161/auto.6.6.12376. Tierstudie (Maus).
⁷ Jamshed, H., Beyl, R.A., Della Manna, D.L., Yang, E.S., Ravussin, E., Peterson, C.M. (2019). Early Time-Restricted Feeding Improves 24-Hour Glucose Levels and Affects Markers of the Circadian Clock, Aging, and Autophagy in Humans. Nutrients 11(6):1234. DOI 10.3390/nu11061234. PMC6627766
⁸ Espinoza, S.E., Park, S., Connolly, G., Qi, W., Zhang, N., et al. (2025). Effect of fasting-mimicking diet on markers of autophagy and metabolic health in human subjects. GeroScience (online 11.12.2025). DOI 10.1007/s11357-025-02035-4. Springer
⁹ Møller, A.B., Vendelbo, M.H., Christensen, B., Clasen, B.F.F., Bak, A.M., Jørgensen, J.O.L., Møller, N., Jessen, N. (2015). Physical exercise increases autophagic signaling through ULK1 in human skeletal muscle. Journal of Applied Physiology 118(8):971-979. DOI 10.1152/japplphysiol.01116.2014.
¹⁰ Kiechl, S., Pechlaner, R., Willeit, P., Notdurfter, M., Paulweber, B., et al. (2018). Higher spermidine intake is linked to lower mortality: a prospective population-based study. American Journal of Clinical Nutrition 108(2):371-380. DOI 10.1093/ajcn/nqy102.
¹¹ Madeo, F., Carmona-Gutierrez, D., Hofer, S.J., Kroemer, G. (2019). Caloric Restriction Mimetics against Age-Associated Disease: Targets, Mechanisms, and Therapeutic Potential. Cell Metabolism 29(3):592-610. DOI 10.1016/j.cmet.2019.01.018.
¹² Morselli, E., Mariño, G., Bennetzen, M.V., Eisenberg, T., Megalou, E., et al. (2011). Spermidine and resveratrol induce autophagy by distinct pathways converging on the acetylproteome. Journal of Cell Biology 192(4):615-629. DOI 10.1083/jcb.201008167. PubMed 21339330
¹³ Brimson, J.M., Prasanth, M.I., Malar, D.S., Thitilertdecha, P., Kabra, A., Tencomnao, T., Prasansuklab, A. (2021). Plant Polyphenols for Aging Health: Implication from Their Autophagy Modulating Properties in Age-Associated Diseases. Pharmaceuticals 14(10):982. DOI 10.3390/ph14100982. MDPI
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